Bargeldtransfers eignen sich grundsätzlich nicht für die Bezahlung beim Fahrzeugkauf, da sie auch in betrügerischer Absicht genutzt werden können.
So funktioniert der Betrug: Der betrügerische Verkäufer verspricht Ihnen ein Vorkaufsrecht, verlangt dafür aber als Sicherheit eine Bargeldüberweisung. Diese sollen Sie auf eine Person Ihrer Wahl ausstellen (z. B. einen Verwandten). Anschließend will der angebliche Verkäufer den Namen des Empfängers und die Höhe des Betrags wissen – angeblich als Beleg dafür, dass Sie wirklich über die geforderte Summe verfügen.
In Wirklichkeit braucht der Betrüger die Daten, um damit einen Personalausweis der betreffenden Person fälschen zu können. Anschließend wird das Geld mit diesen gefälschten Papieren abgehoben. Sicherheiten, die Ihnen gemacht wurden (Fahrzeugschein, Personalausweis o. ä.), stellen sich ebenfalls als gefälscht heraus, ebenso wie Name und Adresse des angeblichen Verkäufers. Die Chancen, dass Ihr Schaden ersetzt wird, ist gleich Null.