Über die Hälfte der Deutschen fährt wegen hoher Spritpreise weniger Auto

Berlin/Dreilinden, 23. September 2008 – Mehr als die Hälfte der deutschen Autofahrer nutzt wegen der hohen Benzin- und Dieselpreise das eigene Auto seltener als früher. Angesichts der Preise haben zudem insgesamt knapp 97 Prozent der Autofahrer konkrete Maßnahmen zum Sparen von Kraftstoff ergriffen – Männer allerdings ganz andere als Frauen. Dies zeigt eine repräsentative TNS Infratest-Umfrage vom Internet-Fahrzeugmarkt mobile.de.

Mehr als jeder zweite deutsche Autofahrer (51,6 Prozent) nutzt wegen der hohen Kraftstoffpreise häufiger alternative Verkehrsmittel und fährt weniger Auto als früher. Das ermittelte mobile.de im Rahmen einer aktuellen, bei TNS Infratest in Auftrag gegebenen Studie. Insgesamt hat eine große Mehrheit der Befragten auch konkrete Schritte unternommen, um den Verbrauch des eigenen Fahrzeugs zu senken. Lediglich 3,2 Prozent der Autofahrer haben bisher noch keine Maßnahmen ergriffen, um Kraftstoff zu sparen.

Die Spitzenreiter unter den Sparmaßnahmen sind das Abstellen des Motors bei längeren Wartezeiten – 74,8 Prozent der Autofahrer sparen auf diese Weise – und das Fahren im niedrigen Drehzahlbereich (72,8 Prozent). Die Umrüstung auf alternative Antriebe ist bei den Deutschen dagegen kaum ein Thema: Ihr Auto auf Erdgas umgerüstet haben lediglich 2,4 Prozent der Befragten und nur 5,5 Prozent planen eine solche Investition. Selbst die Nachfrage nach Erdgas betriebenen Autos ist derzeit gering. Dies zeigt das Suchverhalten auf Deutschlands meist besuchtem Internet-Fahrzeugmarkt mobile.de. Nur 1 Prozent sucht dort nach Erdgas als Antriebsart, während auf Benzin und Diesel rund 98 Prozent der Suchanfragen fallen.

Ganz unterschiedlich ist die Art der Sparmaßnahmen von Männern und Frauen: Während Männer eher technische Maßnahmen wie eine Erhöhung des Reifendrucks oder eine Umrüstung des Autos ergreifen, setzen Frauen auf eine vorausschauende Fahrweise oder die Entrümpelung des Autos. So fahren 43,3 Prozent der Männer mit erhöhtem Reifendruck, um Kraftstoff zu sparen, gegenüber den Frauen mit nur 28,6 Prozent.

Bei der Frage, ob überhaupt Sparmaßnahmen ergriffen werden, spielt laut der Studie das Einkommen eine Rolle. Je höher das monatliche Einkommen, desto häufiger wurde auf Sparmaßnahmen verzichtet. 6,3 Prozent der Autofahrer aus Haushalten mit über 2.500 Euro Nettoeinkommen unternehmen nichts, um ihren Verbrauch zu senken. Dagegen gaben ausnahmslos alle Befragten mit einem Haushaltsnettoeinkommen von unter 1.000 Euro an, Maßnahmen zum Spritsparen zu ergreifen.


Umfragebedingungen
Die hier genannten Zahlen sind das Ergebnis einer Studie des Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest im Auftrag von mobile.de. Der Befragungszeitraum war zwischen dem 18. und 20. August 2008. Es wurden hierbei insgesamt 1098 Personen ab 18 Jahren befragt, die einen Führerschein besitzen.


Über mobile.de
Laut IVW (08/2008) ist mobile.de mit rund 44 Mio. Besuchen pro Monat der meistbesuchte Internet-Fahrzeugmarkt in Deutschland. Nutzern stehen derzeit rund 1,3 Mio. Fahrzeuge zur Auswahl. Dabei bietet mobile.de das größte Pkw-Angebot in Deutschland (Quelle: CAR-Institut 03/2008), zuzüglich einer großen Auswahl an Motorrädern, Nutzfahrzeugen und Wohnmobilen. Das Angebot von mobile.de richtet sich sowohl an Privatkunden als auch an Fahrzeughändler. In Deutschland nutzen mehr als 32.000 Händler mobile.de. Das Tochterunternehmen der eBay International AG beschäftigt 115 Mitarbeiter am Standort Dreilinden/Berlin.


Abdruck honorarfrei
Beleg erbeten

Weitere Informationen erhalten Sie:

mobile.international GmbH, Doreen Schlicht
Marktplatz 1, 14532 Europarc-Dreilinden
eMail: dschlicht@team.mobile.de

achtung! kommunikation GmbH (GPRA), Jens Schüren
Straßenbahnring 3, 20251 Hamburg, Tel: 040 45 02 10 91,
eMail: jens.schueren@achtung-kommunikation.de